Herzlich willkommen bei der Educon

 

 

Herzlich willkommen bei der Educon.

Die Educon gGmbH ist eine gemeinnützige diakonische Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung in Trägerschaft der Graf-Recke-Stiftung.

Educon
steht für: Education Concepts (Erziehungskonzepte). Wir bieten im Großraum Düsseldorf Hilfen zur Erziehung an.   

Pilotprojekt

„Wartesaal für Gehörlose- Liacon bewirbt sich erfolgreich um den Sozialpreis „innovatio“

 

Unter die ersten zehn (von insgesamt 139) Bewerbern kam die Liacon mit ihrer Bewerbung um den Sozialpreis „innovatio“. Den mit immerhin 13000 Euro dotierten Hauptreis erhielt dann im Rahmen der Preisverleihung am 28. November in Berlin zwar letztlich ein anderes Projekt – immerhin aber konnten  Bereichsleiterin Anette Thies und Dr. Klaus Cersovsky (kaufmännische Geschäftsführung der Educon) Fördermittel in Höhe von 1000 Euro für das Wartesaal-Projekt mit nach Hause nehmen.

 

Regina Klippel, Ute Melchior-Giovannini, Anette Thies

und Thomas Gluch nehmen die Innovatio-Urkunde entgegen.

 

Der ökumenische Sozialpreis „innovatio“ würdigt die Leistung innovativer Ideen und deren Umsetzung in soziale Projekte. Vielfalt der Ideen, Mut zum Ungewöhnlichen, freiwilliges Engagement, Einsatz für den Nächsten aus christlicher Überzeugung: dies zeichnet die Projekte aus, die sich in den vergangenen Jahren um den Preis beworben haben.

 

Die Jury -bestehend aus Persönlichkeiten der Politik und Wohlfahrtspflege- hat unter der Leitung von Arnd Brummer, Chefredakteur des evangelischen Magazins „chrismon“, zehn Projekte einvernehmlich ausgewählt, die als Finalisten am 28. November nach Berlin reisen werden. Der ökumenische Sozialpreis „innovatio“ wird zum sechsten Mal von den Versicherern im Raum der Kirchen, Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge, gestiftet und finanziell von der Bank im Bistum Essen eG unterstützt. Schirmherren sind die Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes und des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Gefördert wird der Preis auch durch das evangelische Magazin „chrismon“. (rk)

 

Weitere Infos zum Gehörlosenwarteraum finden Sie hier.

Fachtagung der Educon

Rund 120 Fachleute aus Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie und benachbarten Professionen folgten am 16.Oktober der Einladung der Educon zu einer Fachtagung auf Gut Mydlinghoven in Düsseldorf-Hubbelrath.

 

Unter dem Titel „Jugendhilfe: update“ wurden zunächst aktuelle Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen vorgestellt, die für die Kinder- und Jugendhilfe von Bedeutung sind. Daran schloss sich die Frage an, welche Voraussetzungen eine Jugendhilfeeinrichtung erfüllen müsste, um solche und andere Erkenntnisse möglichst rasch und wirksam in ihre praktische Arbeit zu integrieren.

 

Vorträge im pdf-Format:
Vortrag von Frau Prof. Dr. Lioba Baving (444 KB)

Vortrag von Herrn Dr. Ulrich Bürger (107 KB)

Vortrag von Herrn Prof. Dr. Peter Hansbauer (144 KB)

Vortrag von Herrn Prof. Dr. Manfred Laucht (1.91 MB)

 

Talkrunde mit (v.l.n.r.) Peter Hansbauer, Andreas Weber, Moderator Thomas Gesterkamp, Ulrich Bürger, Lioba Baving

 

Dr. Thomas Gesterkamp, Buchautor und Journalist aus Köln, moderierte die Veranstaltung, knüpfte die Fäden der Fachvorträge zusammen und leitete die abschließende Talkrunde.

 

„Weniger Kinder? Weniger Krisen?“ Dr. Ulrich Bürger vom Landesjugendamt Stuttgart beleuchtete die demografische Entwicklung der Gegenwart und der nächsten Jahrzehnte und zeigte auf, welche Auswirkungen sich daraus für die Hilfen zur Erziehung ergeben – aber er machte auch deutlich, dass es hier neben der Demografie noch andere, sehr bedeutsame Wirkfaktoren gibt.

 

 

 

 

Prof. Dr. Manfred Laucht vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit (Mannheim) fasste zentrale Ergebnisse der Langzeitstudie seines Instituts zur Risikoforschung zusammen. Hier wurde deutlich, „warum Erziehung manchmal nicht klappt“ – aber auch, welche Schutzfaktoren Kindern selbst unter schwierigen Bedingungen eine vergleichsweise gesunde Entwicklung ermöglichen.

 

 

 

 

Unter dem Titel „Man kann den Menschen nicht nur vor den Kopf sehen, sondern auch mitten hinein“ fasste Prof. Dr. Lioba Baving (Universität Kiel) Erkenntnisse der Hirnforschung zusammen. Hirnorganische Zusammenhänge haben großen Einfluss auf unser Verhalten – andererseits hinterlassen Erfahrungen, die wir machen, auch Spuren in unserem Gehirn – zum Teil sogar irreversible Spuren.

 

 

 

 

Welche Voraussetzungen muss nun eine Jugendhilfeeinrichtung erfüllen, um solche und andere wissenschaftliche Erkenntnisse schnell und erfolgreich in ihr alltägliches Handeln integrieren zu können? Unter dem Titel „Von der Forschung zur betrieblichen Praxis – Anforderungen an eine ‚ideale’ Organisation“ widmete sich Prof. Dr. Peter Hansbauer (FH Münster) dieser Frage und skizzierte die Grundlagen einer lernenden Organisation, die ihr Handeln veränderten Umweltbedingungen anpassen kann, ohne bewährte Handlungsmuster voreilig über Bord zu werfen.

 

 

In einer abschließenden Talkrunde mit den Referenten und Educon-Geschäftsführer Andreas Weber verstand es Moderator Thomas Gesterkamp, zentrale Thesen der Fachvorträge nochmals aufzugreifen und die unterschiedlichen Aspekte zusammenzuführen.